Am Freitag dem 24. Juni brach in einem unbewohnten Wohnhaus in Altendorf in der Gemeinde Sittersdorf durch einen elektronischen Defekt ein Brand in der Mansarde aus.
Schwieriger Zufahrtsweg
Gegen 1.20 Uhr wurde für die Feuerwehr Altendorf die Alarmstufe 2 ausgelöst. Für die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Altendorf, Miklauzhof, Rückersdorf, Globasnitz, St. Stefan und Eberndorf gestaltete sich der Anfahrtsweg schwierig, da es zum Brandobjekt nur eine schmale, befestigte Zufahrt gegeben hat. Der starke Regen macht es auch den schweren Tanklöschfahrzeugen schwierig sich sicher bis zum Brandobjekt fortzubewegen. „Für uns war es wichtig immer einen raschen Rückzugweg für die Feuerwehren bereit zu halten“, so Einsatzleitung ABI Siegfried Tschemernjak.
Taktischer Innenangriff
Durch das einsetzen zahlreicher gut ausgebildeter Atemschutzträger konnte das Feuer auf raschen und effizientesten Weg bekämpft werden. Für die ausreichende Wasserversorgung wurden zwei Leitungen aus zwei unabhängigen Wassergenossenschaften aufgebaut und zusätzlich vom offenen Gewässer (Suchabach) gebraucht gemacht. Die Bauweise – Holzausbau mit Holzzwischendecke – und Isolierung gestaltete den Einsatz noch etwas schwieriger. Die Einsatzkräfte konnten nicht direkt zum eigentlichen Brandherd. Der Einsatz dauerte mit den Nachlöscharbeiten bis Freitag Mittag.
Insgesamt standen 87 Einsatzkräfte, 20 Atemschutzträger und 13 Fahrzeuge im Einsatz.
